Norman Knop mit schwerem Saisonstart im Porsche
25. Apr 2011

Einen schweren Stand hatte Norman Knop bei den ersten ADAC GT Masters Rennen am Osterwochenende (23. bis 25. April 2011) in Oschersleben. Neue Reifen und ein bislang noch nie von ihm pilotiertes Auto konnten im Freien Training nicht optimal abgestimmt werden.

“Sicherlich war es kein Auftakt nach Maß“, so Norman Knop am Ostermontag, „wir hatten zwar keine Wunderdinge erwartet, aber die Probleme mit den neuen Reifen haben uns zusätzlich noch große Probleme bereitet.“ Nachdem dann noch das erste freie Training wegen einer gerissenen Antriebswelle ausfiel, war letztlich das zweite Freien Training zu wenig, um den mit einem Heckmotor versehenen Porsche richtig kennen zu lernen.

“Ich hatte mich eigentlich damit abgefunden, dass ich zum Saisonauftakt nicht dabei sein würde“, erklärte Norman Knop noch vor dem Saisonauftakt. Doch ganz kurzfristig kam ein Engagement beim etablierten Team Mühlner Motorsport zustande. „Dieses professionelle Team hatte uns ein überragendes Gesamtpaket angeboten und wir haben spontan zugesagt.“

 

Und so ging es zusammen mit seinem Teamkollegen Manuel Lauck in einem Porsche 911 GT3 Cup S in die Rennen auf dem 3,696 Kilometer langen Kurs vor den Toren Magdeburgs. Gegner waren 39 andere Traumsportwagen von Mercedes SLS AMG GT3, Audi R8 LMS, Lamborghini Gallardo GT3, Ferrari F458 Italia GT3 über Corvette Z06 bis hin Dodge Viper Competition Coupé.

“Das war schon ein starkes Feld mit sehr guten Fahrerpaarungen“, gab der 22-Jährige zu Protokoll. Nach kleineren Problemen im Freien Training und Qualifying ging es am Ostersonntag in Rennen 1. Doch leider hatte das Duo kein Rennglück. Norman Knop wurde von einem anderen Porsche auf die Wiese geschickt. „Danach gingen im Cockpit einige Warnlampen an, und wir haben uns dazu entschieden, das Auto lieber abzustellen, als einen Schaden zu riskieren.“

In Rennen 2, wie alle Läufe in diesem Jahr live auf „kabel eins“ zu sehen, fuhr man in den 60 Minuten dann bis auf Platz 18 vor. Diese Verbesserung um 15 Plätze – trotz einer „stop and go Strafe“ – kann  sehr wohl als kleiner Achtungserfolg verbucht werden und deutet an, was möglich gewesen wäre, wenn man das erste Freie Training hätte nutzen können, um das eigentlich unterlegene Fahrzeug besser auf die neuen Reifen einstellen zu können.